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Föderales PPP-Netzwerk

Sicherlich nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Haushaltslage in der öffentlichen Verwaltung gewinnen Public Private Partnerships auch in Deutschland an Bedeutung. Mittlerweile gibt es in allen Bundesländern Kontaktstellen für das "neue alte Thema" PPP.

Die ersten Erfahrungen in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, insbesondere in Großbritannien, zeigen, dass mit PPP-Modellen Wirtschaftlichkeitsvorteile in der Größenordnung von 10 bis 20 Prozent erzielt werden können, verglichen mit den Kosten von in staatlicher Regie hergestellter und betriebener Infrastrukturen. Der Bund hat 2004 durch die im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gegründete PPP Task Force eigenes Know-how aufgebaut und die Länder zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zur Zusammenarbeit eingeladen. Damit wurde der Grundstein für ein föderales PPP-Kompetenznetzwerk gelegt. Dieses Netzwerk hat sich im Laufe der letzten Jahre etabliert und ist für die Ansprechpartner in den Ländern zu einer wichtigen fachlichen Dialogplattform geworden. Neben dem reinen Austausch wurde durch das Netzwerk aber auch gemeinsame Grundlagenarbeit geleistet. So sind einige Leitfäden, Hinweise und Musterverträge in der Bund-Länder-Zusammenarbeit entstanden. So z.B. auch der Leitfaden "Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für PPP-Projekte".

Ende des Jahres 2008 hat sich die Task-Force beim BMVBS aufgelöst und die ÖPP Deutschland AG – Partnerschaften Deutschland – gegründet. Diese Einrichtung leistet im wesentlichen Grundlagenarbeit und steht ausschließlich der öffentlichen Hand für Beratung zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie hier.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die Beratungsstrukturen in Deutschland bei Bund und Ländern informieren.

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